Bonusmeilen gegen Fluglärm

 Nachdem die Flieger mal wieder genau über unser Haus brummen, im Landeanflug auf Frankfurt, bin ich mit folgendem Gedanken aufgewacht:

Wie wäre es, wenn die Fluggesellschaften abhängig von der Flugroute, der Flughöhe, dem Flugzeugtyp und dem daraus errechneten Lärmpegel in Bodennähe anteilig den jeweiligen Anwohnern im Umkreis ihrer Flugroute Bonusmeilen zugestehen müssten?

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Die deutsche Spieleindustrie in Zahlen (Erstes Halbjahr 2012)

Die aktuelle IGM lieferte mir die Zahlen des BIU fürs erste Halbjahr 2012 frei Haus. Die Daten stammen aus einer Repräsentativbefragung von 25.000 Deutschen, durchgeführt vom Marktforschungsinstitut GfK. Hier die Zahlen aufgeteilt in Plattformen und gerundeten Nachkommastellen.

Plattform Umsatz (Mio €) Veränderung
Konsole 300 -7%
PC 212 +5,3%
Handhelds 84 -17%
Mobilegames 20 +40%

Die passen natürlich auch ins Bild zu meinem letzten post: Smartphones sind tot – lange lebe Nintendo.  Ganz klar zeigen sich hier zwei Dinge: die mobile games Sparte ist noch verdammt klein, macht nur einen zehntel bzw. fühnzehntel des Umsatzes von PC und Konsolenspielen.

Aber von einem 40%igen Umsatzwachstum können die anderen Plattformen nur träumen. Insbesondere die Handheld Sparte trifft es hart. Wozu braucht man auch ein DS oder eine Vita bzw. Spiele dafür, wenn es schicke „smart MP3 player“ sowie tablets und smartphones gibt?

Smartphones sind tot – lang lebe Nintendo!

Ich nutze diesen Blog auch um über Dinge zu schreiben, die mich tierisch aufregen. Heute ärgere ich mich über mich selbst. Ich habe an einer Diskussion mitgemacht, ohne erstmal die Grundlage der Diskussion genügend Beachtung zu schenken.

Erst im Nachhinein habe ich mich näher mit dem Artikel The beginning of the end: id, Bigpoint, THQ close mobile divisions befasst, der offensichtlich von einem Nintendo Fan stammt und die Diskussion lostrat.

Das mündete in meiner Aussage, das mich der Artikel peinlich an die oberflächliche, schlecht recherchierte Berichterstattung über Spiele in Frontal 21 und dem RTL Konglomerat erinnert. Warum erkläre ich jetzt.

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Captcha oder Wenn du das entziffern kannst, bist du kein Mensch

l to ar supdny. Alles klar!

Tja, was soll ich dazu sagen? Vielleicht, das ich als angehender 40er vielleicht nicht mehr die Sehkraft oder das Vorstellungsvermögen eines 20-jährigen habe, um so einen Scheiß zu entziffern. Vielleicht ist es an der Zeit, das Augenärzte ihren Sehtest mit Captcha Codes durchführen. Es würde die gesamte Brillenbranche ankurbeln.
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Hier aufreißen …

… heißt soviel wie: „Hier gehts möglicherweise geringfügig leichter zu öffnen.“

Erinnert mich vage an politische Versprechen. Ob da etwa mit der Nahrungsmittelindustrie paktiert wird, um uns zu desensibilisieren?

Brauche Hilfe: Wie mache ich mein Auto schneller fahrend?

So, das muss ich jetzt nochmal schnell loswerden. Es gibt da so eine unsägliche Unart bei Programmierern, vor allem die Einsteiger, die unbedingt wissen wollen, wie man seinen code noch schneller machen könnte. So ganz generell halt.

Ich freu mich ja wenn Einsteiger was dazulernen wollen und Fragen stellen. Aber generelle Fragen, so ganz anlasslos und nicht gezielt auf die eigene Situation eingehend, ist ein reiner Meinungsaustausch und ziemlich subjektiv. Ja, dein Auto ist schnell, deine Frau hübsch und das Kind ganz bestimmt von dir. Fühlst du dich jetzt besser?

So etwa ist das beim programmieren. Da das nicht jeder kennt, vergleichen wirs doch mal mit autofahren. Da frägt also einer, wie er seinen Brénault Zidane schneller machen kann. Und die Antworten, die dann kommen, gehen etwa so:
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Wir brauchen ein Kündigungs-Schutzgesetz!

Der steinige Pfad zur erfolgreichen Kündigung bei „Service“ Unternehmen.

Ein Gesetz, das besagt, das Kunden einer Firma die einen Abonnementservice betreibt (Zeitschriften, Telekommunikation, Online-Games) ihren Service genau so einfach und auf demselben Weg kündbar machen muss, wie die Anmeldung geschah.

Erfolgt beispielsweise die Anmeldung über eine Webseite im Internet per Eingabe der Kundenstammdaten, muss die Abmeldung ebenfalls im Internet per Mausklick über dieselbe Seite möglich sein. Ohne zwingend einen Login des Kunden vorauszusetzen. Es obliegt dem Unternehmen, die Identität des Kunden sicherzustellen.
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Warum die Aufhebung der Netzneutralität womöglich gar nichts bewirkt

Das Ende der Netzneutralität würde einer Interessengruppe große Probleme bereiten. Nämlich derjenigen, die sie ständig fordern: die Netzbetreiber wie T-Com und Kabel Deutschland.

Wenn also Netzbetreiber tatsächlich die Durchleitung der Daten regulieren dürfen, und von den Content Anbietern für die (schnellere) Durchleitung ihrer Inhalte abkassieren dürfen, werden die Netzbetreiber ein Henne-Ei Problem haben wie es das bei Einführung bestimmter Produkte regelmäßig gibt.

Zum Beispiel verkaufen sich Spielekonsolen bekanntermaßen nur, wenn auch genügend (gute) Spiele verfügbar sind und weiterhin entwickelt werden. Dumm nur, das das Produkt der Netzbetreiber keiner haben will, da jeder bereits uneingeschränkten Zugriff auf das gesamte Internet hat und somit nicht netzneutrale Zugänge erstmal gar keinen Mehrwert haben. Dank der Presse wird jeder sofort begreifen, das die „Internet All-Inclusive High-Speed flatrate“ für 40€ monatlich exakt dieselbe ist, die man derzeit schon nutzt und für die man €30 im Monat bezahlt.
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OUYA? Bitte nicht noch eine Indie Konsole!

Der Glaube versetzt Berge. Aktuell: die OUYA Konsole auf Kickstarter hat bereits über $4,4 Mio gesammelt.

Und was ist so toll daran? Hmmmm, vielleicht das es ein paar findige Leute reich machen wird. Die Entwickler der Konsole nämlich.

Wird es die Xboxen und Playstations vom Markt fegen? Quatsch. Nicht mal ansatzweise. Spätestens ein paar Monate nach release wird sich keine Sau mehr für das Gerät interessieren. Außer die absoluten Nerds natürlich.

OUYA steht nur des Kickstarter Videos und Textes so gut da, weil das was wir sehen und lesen können runtergeht wie Öl. Und weil wir solch ein PR Blabla nur von großen Firmen kennen, sind wir sofort geneigt es einer kleinen Gruppe von Enthusiasten zu glauben. Die wollen schließlich nur das Beste für uns.

Ein Problem von OUYA: solange es nicht im Media Markt steht und mit millionenschwerer Werbekampagne die Hype-Trommel rührt … naja, solange wird sich das Gerät nur an absolute Enthusiasten verkaufen. Aktueller hype hin oder her. Ohne eigene Marketingabteilung kriegen die das Gerät nicht an einen breiteren Markt verkauft, und solange bleibt die Flut der Software ein Rauschen in der Ferne.
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Humor ist, wenns keiner kommentiert …

Da schreibt der Jan Fleischhauer auf Spiegel Online, das die Deutschen ein Humorproblem haben. Als Beispiel dient das Titanic Titelblatt welches den Papst mit Urinfleck zeigt: „Die undichte Stelle ist gefunden“ – wogegen nun der Papst klagt (sonst hätte ja auch kein Hahn danach gekräht, kein Kolumnist gekrächzt, usw.).

Das sei Furzkissen-Niveau und ich gebe ihm Recht. Dafür ist Titanic schließlich zuständig. Eben eine deutsche Variante des MAD Magazine. Und die nichtmal 100.000 Leser sind als Zielgruppe möglicherweise nicht repräsentativ was den Sinn für Humor angeht.

Was mich an dem Kommentar besonders stört: der Herr Fleischhauer empfiehlt der Titanic, doch mal eine Karikatur über den Propheten Mohammed zu veröffentlichen. Dann mal sehen, wie viel Humor die Herren des Magazins danach noch übrig haben. Dieser Vorschlag ging noch gründlicher daneben als die Botschaft der Titanic. Subversive Satire mit hinterfotzigem Zynismus aushebeln wollen – ein grandioser Gedanke!

Augenzwinkernd will ich noch hinzufügen: „Ein jeder kehr vor seiner eignen Tür, da hat er Dreck genug dafür.“

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