Hochnormalität und Fäkalcoaching

Verspüren Sie öfter Harndrang? Müssen Sie manchmal sogar „groß“?

Mein anerkanntes Fäkalcoaching kann Ihnen dabei helfen, wieder ein entspannteres Verhältnis zu Ihren Ausscheidungen wiederherzustellen. Ich biete hochenergetische Donnerbalkentherapie und die geschützte Kack-Belief(R) Behandlung an.

Pupsen Sie mich einfach mal an!

(Hier stelle man sich ein hübsches Bild glücklicher Menschen vor. Und Blumen, viele bunte Blumen.)


Außerdem bin ich anerkannter, seriöser Hochnormalitätscoach. In Kürze wird mein erstes Seminar stattfinden:

„Wie werde ich endlich normaler als andere?“

Die Veranstaltung ist selbstverfreilig kostenpflichtig. Bin ja schließlich kein gestörter Altruist wie all die anderen.

Bist du auch Hochnormal? Dann mach den Test, markiere alle Punkte die auf dich zutreffen:

Ich habe eine unstillbare Neugierde, bereits seit der Kindheit
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Werbung Blockieren ist Raubkopieren!

Diese Konversation in einem englischen Forum ist lustig:

A: „Conceptually, I would say blocking ads is not really that much different from pirating content.“

B: „So when I go and make myself a coffee while there are ads on TV, it’s conceptually not that much different from pirating that content?“

A: „Pretty much! Anything you do to avoid your ‘side’ of the equation is conceptually similar to piracy (not legally of course, just conceptually). Whether that is fastforwarding through adverts, muting the TV, or making a coffee during the break, it [is] all the same concept. You are consuming the content but not paying for it (whether by cash or by watching ads).“

Wenn man sich dabei gut fühlt…

…kann man sich die Werbung ja gerne reinziehen. Dumm nur, das durch das Betrachten der Werbung alleine der Inhalte-Anbieter kein (TV) oder sehr wenig (Internet) Geld verdient.

Im Fernsehen kann ich also Werbung völlig mißachten – es ändert nichts daran was der Fernsehsender für diese Werbung einnimmt. Auch wenn ich sie betrachte, ändert sich nichts – die Nachricht muss ja schließlich bei mir ankommen, z.B. in der Form das ich das erwähnte Produkt (öfter) kaufe oder einfach nur höher einstufe (Markenwerbung).
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Kaffee mit Musik

Das Bild hier rechts macht aktuell die Runde im Internet.

Mich kotzt es an!

Warum? Stimmt doch, oder nicht?

Ja, und genau darum geht es!

Denn hier wird getrickst, bis die Balken lügen.

Aber zuerst die Message:

Respect the Artist, Buy the Music.

Kann man absolut so stehen lassen! Finde ich auch absolut fair!

Das allein hätte auch voll gereicht. Nur hätte es wohl nicht soviel Aufmerksamkeit gefunden ohne den Vergleich darüber. Und der ist perfide, infam, schamlos, dreckig, und wenn man genau drauf schaut sogar ziemlich schwachsinnig.

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Deutsche Sprach‘ – Verarsche Sprach‘

Erdreistet sich doch meine Bank mit „einem bequemen Kontoauszugsservice“ zu werben. So weit sind wir nun schon, das man die an den Kunden outgesourcte Arbeit am Kontoauszugsdrucker als einen Service zu bezeichnen.

Früher, ja das war gar nicht mal so lange her, da bekam man jeden Monat die Kontoauszüge frei Haus. Portofrei, versteht sich. Dabei steht die MVB hier mal stellvertretend für die meisten Banken. Weiterlesen

Bonusmeilen gegen Fluglärm

 Nachdem die Flieger mal wieder genau über unser Haus brummen, im Landeanflug auf Frankfurt, bin ich mit folgendem Gedanken aufgewacht:

Wie wäre es, wenn die Fluggesellschaften abhängig von der Flugroute, der Flughöhe, dem Flugzeugtyp und dem daraus errechneten Lärmpegel in Bodennähe anteilig den jeweiligen Anwohnern im Umkreis ihrer Flugroute Bonusmeilen zugestehen müssten?

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Captcha oder Wenn du das entziffern kannst, bist du kein Mensch

l to ar supdny. Alles klar!

Tja, was soll ich dazu sagen? Vielleicht, das ich als angehender 40er vielleicht nicht mehr die Sehkraft oder das Vorstellungsvermögen eines 20-jährigen habe, um so einen Scheiß zu entziffern. Vielleicht ist es an der Zeit, das Augenärzte ihren Sehtest mit Captcha Codes durchführen. Es würde die gesamte Brillenbranche ankurbeln.
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Hier aufreißen …

… heißt soviel wie: „Hier gehts möglicherweise geringfügig leichter zu öffnen.“

Erinnert mich vage an politische Versprechen. Ob da etwa mit der Nahrungsmittelindustrie paktiert wird, um uns zu desensibilisieren?

Brauche Hilfe: Wie mache ich mein Auto schneller fahrend?

So, das muss ich jetzt nochmal schnell loswerden. Es gibt da so eine unsägliche Unart bei Programmierern, vor allem die Einsteiger, die unbedingt wissen wollen, wie man seinen code noch schneller machen könnte. So ganz generell halt.

Ich freu mich ja wenn Einsteiger was dazulernen wollen und Fragen stellen. Aber generelle Fragen, so ganz anlasslos und nicht gezielt auf die eigene Situation eingehend, ist ein reiner Meinungsaustausch und ziemlich subjektiv. Ja, dein Auto ist schnell, deine Frau hübsch und das Kind ganz bestimmt von dir. Fühlst du dich jetzt besser?

So etwa ist das beim programmieren. Da das nicht jeder kennt, vergleichen wirs doch mal mit autofahren. Da frägt also einer, wie er seinen Brénault Zidane schneller machen kann. Und die Antworten, die dann kommen, gehen etwa so:
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Widerspruch ist zwecklos: das Meldeamt gibt unsere Daten preis!

Meldeämter dürfen künftig unsere Daten weitergeben, basierend auf dem Beschluss des Bundestages mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP von heute (siehe Vorab-Fassung).

Die weitergegebenen Daten umfassen nicht nur unsere Anschrift, sondern auch Geschlecht, Staatsangehörigkeit, frühere Anschriften, Einzugs- und Ausgzusdatum, Familienstand sowie Sterbedatum und Sterbeort. (UPDATE: nicht alle diese Daten werden weitergegeben.)

Der Weitergabe der Meldedaten muss man explizit widersprechen. Bisher Bedarf es angeblich der ausdrücklichen Einwilligung zur Weitergabe der Daten – aber da widersprechen sich diverse Quellen. Einig sind sich jedoch alle darin, das der Widerspruch beim Meldeamt künftig keinen Sinn macht, stattdessen solle man vom Meldeamt Auskunft verlangen und den anfragenden Unternehmen direkt untersagen, die persönlichen Daten zu speichern oder weiterzugeben.
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